Die Alternative ohne Rechnung

Für viele Häuser ist Freifunk die richtige Antwort.

Es kostet monatlich nichts, es ist schnell aufgestellt, und es löst genau das Problem, das die meisten haben: Gäste sollen ins Internet. Wer nicht mehr braucht, braucht auch kein Portal.

Stand 27. August 2026Öffentliche AngabenQuellen verlinkt

Die kurze Antwort

Die Entscheidung hängt an einer einzigen Frage.

Soll der Gast beim Verbinden etwas sehen, das zu diesem Haus gehört, und soll dabei etwas gelten, das dieses Haus festgelegt hat? Wenn ja, führt an einer Portalseite kein Weg vorbei. Wenn nein, ist Freifunk günstiger, einfacher und für den Gast bequemer.

Freifunk beschreibt das Fehlen der Anmeldeseite ausdrücklich als Vorteil:Keine zwangsweise Umleitung zu einer Portalseite, und nennt als Grund das Anmeldehemmnis und Rückfragen an das Personal. Das ist keine Schwäche des Angebots, sondern seine Bauform.

Ein Argument fällt seit einigen Jahren weg. Freifunk wurde lange auch mit der Haftungsfrage begründet. Die ist heute für alle gleich beantwortet: Der Rahmen steht in § 7 DDG und gilt für jeden, der einen Zugang bereitstellt, nicht nur für Tunnel über einen Verein.

Wer haftet für das, was Gäste tun

Öffentliche Angaben

Zwei Wege, nebeneinander gelegt.

Die linke Spalte gibt wieder, was eine Freifunk-Gemeinschaft am 27. August 2026 für Gewerbetreibende veröffentlicht.Freifunk ist keine einheitliche Organisation: Die Gemeinschaften sind eigenständig, und anderswo kann anderes gelten.

Freifunk im Gewerbe und Immernetz nach öffentlichen Angaben, Stand 27. August 2026
FrageFreifunkImmernetz
Monatliche KostenKeine, bei zu vernachlässigenden Einstiegskosten9 € je aktivem Standort und Monat
Weg ins InternetDurch einen Tunnel über Server des VereinsÜber den Anschluss des Hauses
AnmeldeseiteKeine, ausdrücklich als Vorteil genanntEigene Seite je Standort
Eigene NutzungsbedingungenOhne Anmeldeseite gibt es keine Stelle dafürJe Standort hinterlegt
Name des NetzesNahezu frei, innerhalb örtlicher NamenskonventionenDie SSID des Hauses bleibt, wie sie ist
Trennung vom eigenen NetzRouter durch Firewall und Tunnel entkoppeltEin getrenntes Gästenetz ist Voraussetzung
Vorgaben je ZugangBandbreite begrenzbarZeit, Datenvolumen und Bandbreite

Quellen, abgerufen am 27. August 2026:Freifunk Siegerland zum Einsatz im Gewerbeund die Rechtliches-Seite im Freifunk-Wiki. Die Angaben zu Immernetz stehen auf der Preisseite.

Der ehrliche Teil

Drei Gründe, bei denen Freifunk gewinnt.

Wer einen davon vor sich hat, sollte dort anfangen und nicht hier.

Keine laufenden Kosten

Neun Euro im Monat sind wenig, aber null ist weniger. Für ein einzelnes kleines Haus ohne Anspruch an den Auftritt ist das ein Argument, das keine Funktion aufwiegt.

Kein Klick für den Gast

Jede Anmeldeseite ist eine Hürde, und jede Hürde erzeugt Rückfragen am Tresen. Wer das vermeiden will und nichts anzeigen muss, ist mit einem offenen Netz besser bedient.

Ein Netz, das nicht Ihres ist

Der Verkehr läuft durch einen Tunnel zu Servern des Vereins. Wer möglichst wenig mit dem Gästeverkehr zu tun haben will, verlagert ihn damit vollständig.

Die Gegenrichtung ist ebenso klar: Sobald mehrere Standorte unterschiedlich aussehen sollen, sobald eigene Bedingungen gelten sollen, sobald jemand den Zugang zeitlich oder mengenmäßig zuschneiden will, gibt es dafür ohne Portalseite keine Stelle. Das ist kein Mangel von Freifunk, sondern der Punkt, an dem die beiden Wege auseinandergehen.

Eigener Auftritt statt Standardseite

Weiter

Und wenn ohnehin schon UniFi steht.

Wer bereits ein UniFi-Netz betreibt, hat eine dritte Möglichkeit, bevor er extern einkauft: das eingebaute Gastportal. Auch dazu gibt es eine Seite, und sie rät oft dazu.

Eingebaut oder extern

Was andere Anbieter kosten

Projektanfragen an hi@immernetz.de. Was hineingehört, steht auf der Kontaktseite.