Die Entscheidung davor

Das eingebaute Portal kann mehr, als viele denken.

Wer ein Gästeportal braucht, muss zuerst eine andere Frage beantworten: Reicht das, was in der UniFi Network Applicationschon drin ist? Diese Seite beantwortet sie, bevor sie über Immernetz spricht.

Der Ausgangspunkt

Für einen Standort reicht es oft.

Das Hotspot-Portal der Netzwerkanwendung bringt eine Anmeldeseite mit, auf die ein Logo und Grundfarben gelegt werden können. Es kennt die Zustimmung zu Nutzungsbedingungen, ein gemeinsames Passwort und Voucher. Für ein Café mit einem Standort und einer Handvoll Gästen am Tag ist das eine vollständige Antwort, und es kostet nichts extra.

Wer an dieser Stelle steht, sollte es zuerst damit versuchen. Ein externer Portal-Server, der dieselbe Aufgabe löst, ist kein Fortschritt, sondern ein zusätzliches System.

Der Vergleich

Wo die beiden auseinandergehen.

Verglichen wird nur, was Immernetz heute tatsächlich leistet. Was auf der rechten Seite steht, steht auch im Preis.

Eingebautes Hotspot-Portal der UniFi Network Application im Vergleich zu Immernetz
PunktEingebautes PortalImmernetz
GestaltungLogo und Farben im Rahmen der mitgelieferten Vorlage.Eigener Auftritt mit eigenen Texten, je Standort unterschiedlich.
NutzungsbedingungenEin Zustimmungstext für das Netz.Eigene Bedingungen je Standort.
ZugangswegZustimmung, Passwort oder Voucher.Dieselben drei Wege, je Standort einzeln festgelegt.
Vorgaben je ZugangZeit, Datenvolumen und Bandbreite über den Controller.Zeit, Datenvolumen und Bandbreite als Teil des Portalprofils.
Domain und ZertifikatMöglich, aber Ihre Aufgabe: Hostname setzen, Zertifikat beschaffen und erneuern.Eigene Domain und öffentlich gültiges Zertifikat gehören zur Auslieferung.
Mehrere StandorteJede Site wird im Controller einzeln eingerichtet.Standorte in einer Verwaltung, mit geregelter Sichtbarkeit.
Saison und LeerstandDie Site bleibt eingerichtet, ob sie läuft oder nicht.Standorte lassen sich schalten; nur aktive kosten.
Als eigene LeistungTeil der Netzwerkanwendung, die dem Kunden gehört.Betrieb unter der Marke eines Dienstleisters möglich.

Domain und Zertifikat

Verschlüsseln kann das eingebaute Portal. Aber Sie müssen es einrichten.

Die Netzwerkanwendung kann die Portalseite verschlüsselt ausliefern, und sie kennt ein Feld für den eigenen Hostnamen. Beides ist vorgesehen. Nur richtet es sich nicht selbst ein: Es braucht einen Namen, ein passendes Zertifikat und jemanden, der es rechtzeitig erneuert.

Bleibt der Hostname leer, wird der Gast auf die Adresse des Controllers geleitet. Ein Zertifikat ist aber auf einen Namen ausgestellt und nicht auf eine IP-Adresse, also passt es nicht, und das Gerät sagt das dem Gast. Auf Apple-Geräten lautet die MeldungCannot Verify Server Identity. Dass es dafür bei Dienstleistern eigene Anleitungen gibt, sagt genug über die Häufigkeit.

Der Gast liest davon nichts über Hostnamen. Er liest, dass die Identität des Servers nicht bestätigt werden kann, und das ausgerechnet in dem Moment, in dem er einem fremden Netz vertrauen soll. Bei Immernetz entsteht diese Situation nicht: Die Seite kommt über HTTPS unter einer eigenen Domain, das Zertifikat ist öffentlich gültig, und die Erneuerung ist Teil des Betriebs.

Wenn die Anmeldung gar nicht erst erscheint

Der verbreitete Aufbau

Wenn kein UniFi-Gateway im Haus steht.

Viele kleine Betriebe haben den Router ihres Anbieters, dazu ein paarUniFi-Access-Points und einen verwalteten Switch. Das getrennte Gästenetz entsteht dann überVLANs auf Switch und Router, und die Kennung muss im Controller ebenso hinterlegt sein.

Das funktioniert, hat aber eine Folge, die regelmäßig übersehen wird. Ein Gerät in diesem Gästesegment erreicht das Internet, aber nicht ohne Weiteres das Hausnetz. Für die Wahl zwischen eingebaut und extern ist das der entscheidende Punkt: Eine Portalseite, die im Haus ausgeliefert wird, braucht einen Weg aus dem Gästesegment dorthin. Eine Portalseite, die außerhalb liegt, braucht nur das Internet.

Welche Komponente die eingebaute Portalseite in einem konkreten Aufbau ausliefert, hängt vom Aufbau ab, und deshalb steht hier keine Regel dazu. Was hier steht, ist die Prüfung: Vor der Entscheidung muss klar sein, ob aus dem Gästesegment ein Weg dorthin führt, wo die Seite herkommt.

Wenn dieser Weg fehlt, sieht es aus wie ein kaputtes Netz

Wo es kippt

Beim zweiten Standort, nicht beim ersten.

Der Unterschied ist bei einem Standort klein und bei zwanzig groß. Was im Controller je Site von Hand eingerichtet wird, ist einmal eine Viertelstunde und zwanzigmal ein Projekt. Und was einmal geändert werden muss, muss dann zwanzigmal geändert werden.

Der zweite Wendepunkt ist der Auftritt. Solange die Anmeldeseite nur funktionieren muss, genügt die Vorlage. Sobald sie nach dem Haus aussehen soll, in dem der Gast gerade steht, endet der Rahmen der Vorlage.

Der dritte betrifft Dienstleister. Das eingebaute Portal ist Teil der Netzwerkanwendung, die dem Kunden ohnehin gehört. Wer Gästezugang als eigene Leistung verkaufen will, hat damit nichts Eigenes in der Hand.

Wer an einem dieser Wendepunkte steht, betreibt meistens schon ein Portal. Dann geht es nicht mehr um die Wahl, sondern um denUmstieg, und der ist kleiner als sein Ruf. Wer stattdessen erst sortiert, welche Anbieter es überhaupt gibt, findet die öffentlichen Angaben in derMarktübersicht.

Und die Möglichkeit ganz ohne Portal

Was das je Standort kostet

Weiter

Wenn die Antwort „extern" lautet.

Der Mechanismus dahinter ist derselbe, den die Netzwerkanwendung ohnehin vorsieht: der External Portal Server. Was dabei im Netz passiert, steht im Wissensteil.

Eigener Auftritt statt Standardseite

Was auf Ihrer Seite eingerichtet sein muss

Oder selbst bauen?

Projektanfragen an hi@immernetz.de. Was hineingehört, steht auf der Kontaktseite.