Wissen

Der Moment, in dem der Gast freigeschaltet wird.

Zwischen „angemeldet" und „im Internet" liegt ein einzelner Aufruf. Was dabei übergeben wird, entscheidet darüber, wie lange und wie schnell der Zugang gilt, und warum Vorgaben überhaupt möglich sind.

Der Aufruf

Ein Befehl, adressiert an die Netzwerkanwendung.

Hat der Gast den vorgesehenen Schritt abgeschlossen, meldet das Portal das an die UniFi Network Application. Der Befehl heißt authorize-guest und richtet sich an die Stationsverwaltung der jeweiligen Site.

Welches Gerät

Die MAC-Adresse des Endgeräts. Sie ist der Schlüssel, an dem die Freigabe hängt.

Wie lange

Die Dauer in Minuten. Danach gilt die Freigabe nicht mehr.

Wie viel und wie schnell

Optional ein Datenvolumen sowie getrennte Grenzen für Hin- und Rückrichtung.

Damit ist auch beantwortet, warum sich Zeit, Volumen und Bandbreite je Zugang festlegen lassen: Es sind Parameter dieses einen Aufrufs, nicht eine nachgelagerte Funktion des Portals.

Die Folge daraus

Alles hängt an der MAC-Adresse.

Weil die Freigabe an der Adresse des Geräts hängt, verfällt sie, sobald das Gerät eine andere meldet. Genau das tun aktuelle Mobilbetriebssysteme standardmäßig, sie vergeben je Netzwerk eine zufällige Adresse. Der wiederkehrende Gast ist für das Netz deshalb regelmäßig ein neuer.

Für Berichte folgt daraus eine Grenze, die keine Software aufhebt. Gezählt werden Anmeldungen von Geräten, nicht Menschen. Die Abweichung geht dabei in beide Richtungen: Dasselbe Telefon kann innerhalb weniger Wochen mehrfach als neues erscheinen, ein Gast bringt oft zwei oder drei Geräte mit, und wer sich gar nicht anmeldet, taucht nirgends auf.

Solche Zahlen taugen deshalb für den Vergleich über die Zeit, also ob ein Monat stärker war als der davor. Als absolute Besucherzahl taugen sie nicht, und wer sie so verkauft, verkauft eine Genauigkeit, die es nicht gibt.

Was das für Wiedererkennung bedeutet

Voraussetzungen

Der Zugriff muss auf die Anwendung gehen, nicht auf die Cloud.

Der Aufruf richtet sich an die Netzwerkanwendung selbst und wird mit Zugangsdaten auf Verwaltungsebene angemeldet. Ein Zugang über die Cloud-Oberfläche des Herstellers reicht dafür nicht, das Portal muss die Anwendung direkt erreichen.

In der Praxis wird dafür ein eigenes lokales Verwaltungskonto angelegt statt eines persönlichen. Der Grund ist handfest: Konten mit Cloud-Anbindung verlangen eine zweite Anmeldestufe, und die kann ein Portal nicht bedienen. Ein lokales Konto meldet sich ohne diesen Schritt an, und es hängt nicht an einer Person, die das Haus irgendwann verlässt.

Diese Seite beschreibt den Mechanismus, der jeder Autorisierung imUniFi-Netz zugrunde liegt, unabhängig davon, welches Portal ihn auslöst.

Weiter

Davor und danach.

Die Autorisierung ist der letzte Schritt. Was davor passiert (Weiterleitung, Walled Garden, Geräteerkennung), steht auf der Übersichtsseite.

Ablauf und Geräteerkennung

Welcher Zugangsweg dazu passt

Projektanfragen anhi@immernetz.de. Was hineingehört, steht auf der Kontaktseite.