Branche · Kommunen und Einrichtungen
Ein Träger, viele Häuser, sehr verschiedenes Publikum.
Rathaus, Stadtbibliothek, Museum, Freibad, Bürgerhaus. Verwaltet werden sie von einer Stelle. Betreten werden sie von Menschen, die sonst nichts miteinander zu tun haben.
Die Ausgangslage
Öffentliche Häuser sind ein Mehrstandortfall.
Kommunen versorgen ihre Standorte selten einzeln, sondern in Wellen: erst das Rathaus, dann die Bibliothek, dann der Marktplatz, dann das Freibad. In Koblenz etwa hängen Rathäuser und das Forum Confluentes mit Museum, Bibliothek und Tourist-Info am selben Angebot. Landesprogramme rechnen ebenfalls in Standorten, nicht in Geräten.
Damit ist die Frage von Anfang an nicht, wie ein Portal aussieht, sondern wie zwölf davon verwaltet werden, ohne zwölfmal dieselbe Arbeit zu machen. Genau das ist die Einheit, in der Immernetz rechnet und konfiguriert.
Je Haus
Dieselbe Trägerschaft, andere Hausordnung.
Was in der Bibliothek richtig ist, ist im Freibad falsch. Gestaltung, Portaltexte und Nutzungsbedingungen werden deshalb je Standort hinterlegt, nicht einmal für alles.
Bibliothek
Lange Sitzungen am selben Platz. Hier zählt eine Zugangsdauer, die einen Nachmittag trägt, statt einer, die mitten im Lesen endet.
Rathaus und Bürgerbüro
Wartezeit, nicht Aufenthalt. Der Zugang soll in wenigen Sekunden stehen und darf keine Aufmerksamkeit kosten.
Museum und Tourist-Info
Publikum von auswärts, oft mit ausländischen Mobilverträgen. Der erste Eindruck des Hauses entsteht hier auf einer Anmeldeseite.
Freibad und Marktplatz
Saisonbetrieb unter freiem Himmel. Läuft ein halbes Jahr, steht das andere still, und die Fläche ist größer als das Gebäude.
Der Zugangsweg
Zustimmen und weiter.
Öffentliche Angebote in Deutschland arbeiten überwiegend ohne Registrierung: Der Gast bestätigt einmal die Nutzungsvereinbarung und ist verbunden. Das BayernWLAN etwa verlangt weder Passwort noch Anmeldung. Das ist einer der drei Zugangswege, die Immernetz kennt, und für ein öffentliches Haus meist der richtige.
Die Nutzungsbedingungen selbst sind dabei nicht Beiwerk. Sie werden je Standort hinterlegt, weil die Hausordnung eines Freibads nicht die einer Bibliothek ist. Für Standorte, die nur zur Saison laufen, gilt dasselbe wie für den Betrieb: Wer abgeschaltet ist, steht auf keiner Rechnung.
Weiter
Erst die Leitung, dann das Haus.
Ein Marktplatz oder ein Freibad hat oft keinen Anschluss, an den sich etwas anschließen ließe. Auch dazu beraten wir und übernehmen auf Wunsch die Beschaffung.
Projektanfragen an hi@immernetz.de. Was hineingehört, steht auf der Kontaktseite.